Stillleben mit Crash

von Caroline Rudolph , Hans Thill (Hrsg.)

Die polnische Poesie, in Deutschland berühmt und verehrt durch Namen wie Henryk Sienkiewicz, Władysław Reymont, Czesław Miłosz und Wisława Szymborska (um nur die Träger des Nobelpreises zu nennen), ist in den letzten Jahrzehnten spielerischer geworden.

Durch den Zusammenbruch des Sozialismus von ihrer »Dienstpflicht« als Stimme der Humanität gegen die Diktatur befreit, stehen die

Gedichte

von Czesław Miłosz

Czeslaw Milosz war ein großartiger Essayist und ein begnadeter Analytiker des Kommunismus; er war unmittelbar nach dem Krieg im diplomatischen Dienst, emigrierte dann aus Polen in die USA und ging 1960 als Professor nach Berkeley: ein vielsprachiger Intellektueller und Schriftsteller. Aber er war vor allem ein Dichter, der in seinem Werk die Abgründe des 20. Jahrhunderts beschrieben

gegenort

von Lothar Quinkenstein

Lothar Quinkenstein ist ein Spurensucher. In Landschaften und Lektüren findet er die Zeichen einer nicht vergangenen Geschichte. Im Mittelpunkt seiner Erkundungen steht Polen, das Nachbarland der eigentümlichen Ferne. Hier, in der polnischen Gegenwart, öffnen sich die Perspektiven, entlarvt sich Vertrautes als Illusion. (© Allitera Verlag)

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Artikel: gegenort. Autor: Lothar Quinkenstein. Preis: 12,50 € Erschienen: 2013