Der schwarze Garten

von Małgorzata Szejnert

Małgorzata Szejnert erzählt die Geschichte der oberschlesischen Bergarbeitersiedlungen Gieschewald/Giszowiec und Nikischschacht/Nikiszowiec. Sie wurden ab 1907 nach den Plänen der Architekten Georg und Emil Zillmann aus Berlin errichtet. Von den Konflikten zwischen Deutschen und Polen, die sich in Oberschlesien so radikal zuspitzten wie kaum anderswo, blieben sie nicht verschont.

Der Autorin gelingt es, anhand von genau beschriebenen Details

Erinnerung an Klara Blum. Essays und Kritiken aus der Mitte Europas

von Lothar Quinkenstein

Lothar Quinkenstein begibt sich mit diesen Essays auf eine faszinierende Spurensuche. Ebenso einfühlsam wie präzise beschreibt er den Weg aus dem „tiefen Westen“ Europas in seine Mitte. Dort heißen die Zentren nicht Hamburg oder München, sondern Prag, Lemberg oder Czernowitz, und es erklingen die Stimmen so einzigartiger Autorinnen und Autoren wie Jiři Mordechai Langer, Bruno Schulz, Jerzy

Morphin

von Szczepan Twardoch

Ein faszinierender Held, ein gewaltiges Panorama.

Warschau 1939: Leutnant Konstanty Willemann, vor dem Krieg ein Bonvivant und Dandy, streift durch die zerbombte Stadt, in der die deutsche Besatzung alle Freiheit erstickt. Konstanty, väterlicherseits selbst Deutscher, ist zerrissen zwischen seinem unsteten Leben mit rauschhaften Nächten und der Sorge um die Zukunft seiner Ehefrau und des kleinen Sohns. Doch

Kurzes Buch über das Sterben

von Andrzej Stasiuk

Andrzej Stasiuk, berühmt für seine Kunst, untergehende Orte und verschwindende Landschaften zu beschreiben, erzählt vier Geschichten über Abschied und Tod. Da ist Augustyn, der Schriftstellerkollege, der das Gedächtnis verloren hat und gelähmt im Pflegeheim liegt. Oder Olek, der vertraute Jugendfreund, der auf einer Reise nach Budapest damit herausrückt, dass er bald sterben wird. Ihr Sterben frisst sich

Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

von Emmy Abrahamson

Warum um Himmels willen können die Mitglieder ihrer Familie nicht so sein wie alle anderen? Alicja wäre doch am liebsten eine ganz durchschnittliche 15-Jährige. Geht aber nicht, weil Alicjas Mutter Polin ist. Das sagt eigentlich schon alles – wenn man mit polnischen Müttern vertraut ist: Mit absoluter Treffgenauigkeit und pfeilgerade schaffen sie es, zu jeder Gelegenheit das

CityTrip Krakau

von Martin Brand, Robert Kalimullin, Klaus Werner (Hg.)

Krakau gilt als eine der schönsten Städte Polens. Die Stadt an der Weichsel verbindet spielerisch historische Vielschichtigkeit mit einem frischen Lebensgefühl. Der kompakte Stadtführer beschreibt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und führt auch zu den weniger bekannten Highlights. Von der geschichtsträchtigen Königsburg Wawel über die magische Altstadt bis zum alten und neuen Szeneviertel Kazimierz gilt