Diskussionsreihe: Grenzen der Übersetzbarkeit – Erica Fischer und Katarzyna Weintraub

Berlin im Jahr 1942. Zwei Frauen und eine Liebe, die nicht passieren darf. „Aimée & Jaguar“ von Erica Fischer ist ein Versuch der Rekonstruktion der Liebesgeschichte von Felice Schragenheim – einer sich versteckenden Jüdin, und Lilly Wust, der Frau eines Wehrmachtsoldaten. Die Erzählung Fischers, die auf Gesprächen mit Lilly, Dokumenten und Berichten der letzten Zeugen basiert, ist eine Art Übertragung,

Diskussion und Lesung mit Mieczysław Tomala

Der Wissenschaftler und Übersetzer ist seit Jahrzehnten eine bekannte Figur im öffentlichen Leben Polens und gilt als einer der besten Deutschland-Kenner des Landes. Ein Höhepunkt seines Wirkens stellt sicher seine Teilnahme an den Gesprächen zwischen Willy Brandt und Władysław Gomułka 1970 dar, die in die Unterzeichnung der Warschauer Verträge und dem berühmten Kniefall Brandts vor dem Mahnmal des Ghetto-Aufstandes mündeten.