Ármin Langer / Philipp Fritz: Ein Jude in Neukölln

12.11.2016 | 19:00 Uhr | Deutsch | 

„Neukölln sei für Juden nicht sicher, warnte der Antisemitismusbeauftragte der jüdischen Gemeinde Daniel Alter mit Verweis auf den hohen Anteil von Muslimen. Kurz darauf warb der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, für eine Obergrenze bei Flüchtlingen. Sie stießen dabei ins selbe Horn wie Sarrazin, Buschkowsky und die AfD.

Ármin Langer, jüdischer

Reportagen im Buchbund: Włodzimierz Nowak / Der Deutsche

18.11.2016 | 19:00 Uhr | Polnisch & Deutsch | 

DER DEUTSCHE ist eine wahre Geschichte – auch wenn sie in zwei heute nicht mehr existenten Ländern spielt: der DDR und der Volksrepublik Polen. Włodzimierz Nowak vergleicht die Volksrepublik Polen mit einem Brettspiel. Den Würfel warfen die Machthaber, der Bürger war die Spielfigur, die Regeln unbekannt und das Spiel sinnlos, dennoch

Polen – Land der Einsamkeit!? Gespräch mit Jan Sowa

25.11.2016 | 19:00 Uhr | Polnisch & Deutsch | Eintritt frei |

Im Jahrbuch Polen „Minderheiten“ des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt erschien 2016 Jan Sowas Essay „Das einsame Lebensgefühl“ (dt. von Dorothea Traupe), in dem er sich wörtlich und metaphorisch mit der „polnischen Einsamkeit“ beschäftigt: Einsamkeit ohne Minderheiten als Folge des Zweiten Weltkriegs, Einsamkeit nach dem Massenexodus der letzten Jahrzehnte, Einsamkeit durch

Helbig / Quinkenstein / Von Gegenorten und anderen Zeiten

14.10.2016 | 19:00 Uhr | Sprache: Deutsch | Eintritt: 3 €

Lothar Quinkenstein wird im Gespräch mit Brygida Helbig einen Streifzug durch seine lyrische Werkstatt unternehmen. Insbesondere zur Sprache kommen die beiden Bände „gegenort“ (2013) und „mitteleuropäische zeit“ (2016).

„Verwerfungen in der ‚mitteleuropäischen zeit“‘ Fragen von Identität, Modi des ‚Weitermachens‘ gerade im Angesicht der letzten – sagen wir – achtzig

Umgeben von Hass und Mitgefühl

kurz & knapp

Was: Buchvorstellung Wann: 08.10.2016, 19:00 Uhr Sprache: Deutsch Eintritt: 4€

Jüdische Autonomie in Polen nach der Schoah 1945-1949 und die Hintergründe ihres Scheiterns

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, von 1945 bis 1949, wurden im polnischen Niederschlesien neben umgesiedelten Polen auch Juden, Überlebende des Holocaust, gezielt angesiedelt. In der von den Deutschen weitgehend verlassenen Region entstand für kurze

Buchvorstellung: Damit die Welt es erfährt

kurz & knapp

Was: Gespräch Wann: 30.09.2016, 19:00 Uhr Sprache: Deutsch Eintritt: frei

In den Jahren 1939-1945 waren etwa 40.000 Polinnen in Ravensbrück interniert. Sie stellten in dem berüchtigten Frauenkonzentrationslager die größte Gruppe von insgesamt 132.000 Häftlingen aus 27 Nationen. Sie wurden dort erniedrigt und misshandelt, pseudomedizinischen Experimenten ausgesetzt und durch schwere Arbeit entkräftet. Aber sie gaben nicht auf. Widerstand